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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Sonstiges
Kreis-Knobel-Pädagoge ( Gast )
Beiträge:

27.09.2005 11:09
Zwiebelforschung im Ausland antworten

Der diplomierte Kreis-Knobel-Pädagoge Ulf Bachstein unterrichtet auf der Fachhochschule Wanne Eickel seit 1986 die Zwiebelforschung und bietet seit Anfang des Jahres auch Auslandssemester in Hamudistan an. Interessierte können sich zwei Monate vor Semesterbeginn mit einer Hausarbeit zum Thema "Zwiebelforschung und andere nasalen Erkenntnisse" bewerben.
Die Zwiebelforschung, bekannt durch die Theorie der Kreis-Knollen-Gesetze, beschäftigt sich hauptsächlich mit der These, vielschichichtige Zwiebeln würden eine perfekte Ellipse beschreiben, sofern der Betrachter nur genügend Phantasie hätte. Bekannt geworden ist der Beruf des Zwiebelforschers bzw. des Kreis-Knobel-Pädagogen durch die Filme "Die Supernasen". Im Abspann der Filme wurde erstmals darauf hingewiesen, dass entsprechende Fachkräfte für die Entspannung der Schauspieler mittels Zwiebel-Gesichtsmasken unterstützend zu Rate gezogen worden.
Kreis-Knobel-Pädagoge Bachstein machte die Zwiebelforschung in den frühen 80er jahren populär und fand 1988 mit Hilfe der von ihm definierten Kreis-Knollen-Gesetzen heraus, dass die Erde keine Kugel oder Scheibe, sondern eine überdimensionale Zwiebel ist.
Weitere Informationen zum Thema unter http://www.zwiebeln-an-die-macht.de

rosaroterlupo ( Gast )
Beiträge:

27.09.2005 11:50
#2 RE: Zwiebelforschung im Ausland antworten

Sehr geehrter Herr Professor Bachstein,
ich studiere im 623. Semester Kniffel-Rad-Theorie und möchte so schnell wie möglich in Ihren Studiengang wechseln. Ich habe schon viel über Ihre Forschung gelesen und und schon viele Zwiebeln gegessen. Deshalb denke ich, dass ich mit meinem Grundlagen gut bei Ihnen aufgehoben wäre. Vielleicht können Sie mir sagen, ob meine praktischen Arbeiten wie das Rechteck-Rad oder der Rad-Schlag als Leistungsnachweise anerkannt werden. Zudem würde ich gern mit Ihnen ins Ausland nach Hamudistan gehen. Als Ihre Assistentin glaube ich, würden sich unsere Schwerpunkte perfekt ergänzen. Voller Ungeduld warte ich auf Ihre Antwort.

Bachstein, Ulf ( Gast )
Beiträge:

27.09.2005 13:39
#3 RE: Zwiebelforschung im Ausland antworten

Lieber Interessent,
es ist schön zu hören, dass die Leute das deutsche Bildungsangebot so ausschöpfen wie Sie. Eine einzige Theorie in 623 Semestern zu studieren spricht für Ausdauer und Wissendurst. Neben diesen Eigenschaften ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in meinen Studiengang aufgenommen zu werden, ein täglicher Pflichtkonsum von mindestens 6 Speisezwiebeln. Diese müssen auf die gleiche Weise verspeist werden, wie die Verzehrung eines normalen Apfels: Nicht schälen, sondern direkt herzhaft zubeißen und aufessen. Darüber hinaus wird jeden Montag ein Anzug aus Zwiebelschalen getragen (Alternativ auch Radlerhosen aus Wurstpelle oder Reizwäsche aus Gurkenhaut). Damit soll dem "Gewand der Natur" einmal wöchentlich gedacht werden, da die Existenz des Berufs des Kreis-Knobel-Pädagogen dem grünen Gedanken viel zu verdanken hat. Wenn Sie immer noch interessiert sind und denken, meinen Anforderungen für das Studium der Zwiebelforschung und dem der Kreis-Knollen-Gesetze gerecht zu werden, überweisen Sie bitte monatlich 100% Ihres Gehalts plus 1000 Euro auf mein privates Konto in der Schweiz. Sollten Sie einmal mit dem Monatsbeitrag in Verzug kommen, werden wir Sie fesseln und Ihr Haustier zu Strafe vor Ihren Augen verspeisen. Bei guter Führung werden Sie dafür allerdings auch erfahren bzw. erlernen, wie in nur 2 Jahren ein Speisezwiebel-Monopol aufzubauen ist und die Welt damit regiert werden kann. Für den Fall der Weltherrschaft ist angedacht, in jeder Landeshauptstadt eine Statue von Jean Pütz aufzustellen.
Für das passende und verbindliche Anmeldeformular kontaktieren Sie bitte meine Sekretärin, die unter der Durchwahl -069 zu erreichen ist, sofern sie nicht gerade ihrem Job als rechte Hand des Chefs unter meinem Schreibtisch nachgeht.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Prof. Dr. Bachstein

rosaroterlupo ( Gast )
Beiträge:

27.09.2005 13:55
#4 RE: Zwiebelforschung im Ausland antworten

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bachstein,

Sie schrecken mich nicht ab! Im Gegenteil, Ihre Antwort hat mich zu noch größerer Motivation animiert....
Nach wie vor habe ich großes Interesse an Ihrem Seminar. Ich bin ziemlich reich, so dass das Finanzielle kein Problem ist. Schade, ich kann Ihnen leider kein Bild anhängen, sonst hätten sich Ihre Bedenken und Zweifel meiner Fähigkeiten und Ausdauer in Nichts aufgelöst. So viele Zwiebeln wie ich schon gegessen habe.
Sie müssen wissen, ich bewundere Ihre Fähigkeiten schon seit langem, wußte jedoch nie, wie ich mit Ihnen Kontakt aufnehmen konnte. Zu meinem großen Glück gibt es dieses wissenschaftliche Forum. Sie glauben gar nicht, wie lange ich auf den Augenblick unserer ersten Begenung gehofft habe. Ich werde alles tun, damit sich meine Aufnahme in Ihr Seminar auch für Sie lohnt. (Falls es Sie interessiert: Ich bin eine Interessentin.)

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